Die Schufa-Auskunft ist für Vermieter kostenlos

Die meisten Menschen stoßen auf das Thema SCHUFA-Auskunft, wenn sie ein Haus kaufen wollen, auf der Wohnungssuche sind oder ein Kauf auf Raten tätigen wollen. Für Verbraucher bietet die SCHUFA Auskunft mehrere kostenpflichtige Auskunftsarten.

Hierunter fällt zum Beispiel die SCHUFA-Bonitätsauskunft. Wenn Sie mehr über die SCHUFA-Auskunft erfahren wollen, bietet Ihnen der vorliegende Text Informative Aspekte.

Welche Informationen besitzt die SCHUFA?

Die Schutzgemeinschaft der allgemeinen Kreditsicherung (SCHUFA) sammelt Daten von Privatpersonen aber auch Unternehmen, um eine Ermittlung der Zahlungsfähigkeit zu erzielen. Dieses privatwirtschaftliche Unternehmen hilft dabei, eine Beurteilung der Kreditwürdigkeit von einzelnen Personen durchzuführen. Weiterhin ist die SCHUFA dabei behilflich, dass Verträge zwischen zwei Parteien schneller und sicherer abgeschlossen werden.

Hierunter fallen zum Beispiel auch die Mietverträge zwischen Vermieter und Mieter. Dabei verlangen viele Vermieter eine solche SCHUFA Auskunft, um sich einen Überblick von der Bonität der potenziellen Mieter zu erhalten. Dabei ist die SCHUFA Auskunft kostenlos für Vermieter, es fallen hierbei nämlich keine Kosten an.

Wie kann ich eine kostenlose SCHUFA-Auskunft erhalten?

Eine SCHUFA Auskunft kostet in der Regel etwas für Verbraucher. Jedoch steht den Verbrauchern eine kostenlose SCHUFA Auskunft im Jahr zur Verfügung. Dies im § 34 BDSG geregelt. Dabei sollte beachtet werden, dass die SCHUFA-Auskunft eine Menge an persönlichen Daten und Informationen enthält. Aus diesem Grund sollte die SCHUFA-Auskunft nicht an Geschäftspartner weitergegeben werden.

Welche SCHUFA-Auskunft ist für den Vermieter geeignet?

Da viele Vermieter eine SCHUFA-Auskunft verlangen, um sicherzugehen das der zukünftige Mieter auch die Miete zahlen kann. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass keine private Daten weitergegeben werden. So sollten dem zukünftigen Vermieter oder Makler nur wichtige Informationen weitergegeben werden. Daher sollte darauf geachtet werden, dass Sie Informationen wie ihre Kreditkartennummer oder ihre Bankverbindung nicht weitergeben.

Daher sollten Sie die SCHUFA-Bonitätsauskunft beantragen, wenn Ihr potentieller Vermieter diese verlangt. Diese Art der Auskunft können Sie Ihrem Vermieter ohne Bedenken überlassen. Damit Sie bessere Chancen für die Wohnung bekommen, können Sie die SCHUFA-Bonitätsauskunft schon zur Wohnungsbesichtigung mitnehmen. Jedoch sollten Sie diese nur dann dem Vermieter überlassen, wenn dieser danach ausdrücklich fragt.

Welche Gründe sprechen für die Weitergabe der SCHUFA-Bonitätsauskunft an den Vermieter?

Das primäre Ziel der SCHUFA-Bonitätsauskunft ist es, das Vertrauen zwischen Vermieter und Mieter zu festigen. Dabei nimmt die SCHUFA-Bonitätsauskunft die Interessen der Mieter und Vermieter ernst. Somit berücksichtigt diese Auskunft den Datenschutz und stellt daher nur die Art von Informationen zusammen, die notwendig sind, damit Vermieter und Mieter sich vertrauen können. Weiterhin besitzt dieses Dokument ein Sicherheitspapier, Kopierschutz und Wasserzeichen, dadurch kann der Vermieter dieser Auskunft und den darin enthaltenen Informationen vertrauen.

Damit die Anforderungen von Vermieter und Mieter gerecht wird, verpflichtet sich die SCHUFA dazu, dass höchste Sicherheitsstandards innerhalb aller Prozessschritte einzuhalten.

Kostet die SCHUFA-Bonitätsauskunft etwas?

Anders als die Selbstauskunft, ist die SCHUFA-Bonitätsauskunft kostenpflichtig. Da diese neben der Auskunft über die persönlichen Daten auch eine Auskunft über die Geschäftspartner beinhaltet. Somit ist diese Auskunft nur für die Weitergabe vorgesehen und damit auch für Makler und Vermieter geeignet. Diese enthält nämlich Informationen und Daten über Vertragsdaten und Daten über mögliche Zahlungsausfälle.